| PRESSEMITTEILUNG
Datum: 23. März 2006
Höchste Eisenbahn für die Sachsen-Franken-Magistrale!
Zur Ankündigung des Sachsen-Franken-Expresses zwischen Dresden und Nürnberg erklärt Peter Hettlich, Sprecher der Arbeitsgruppe Ost der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages:
„Die Deutsche Bahn AG ist auf dem richtigen Weg. Mit dem Sachsen-Franken-Express wird die Bahnverbindung zwischen Dresden, Chemnitz und Nürnberg attraktiver. Der Fahrpreis kann sich sehen lassen; die Fahrzeiten werden verkürzt und die Anzahl der Züge auf dieser Strecke verdoppelt. Das ist ein Bekenntnis der Deutschen Bahn AG zur Sachsen-Franken-Magistrale. Endlich wird der Befürchtung entgegengesteuert, dass der Süden Sachsens und Oberfranken vom Schienenfernverkehr abgehängt werden.
Ich bin überzeugt davon, dass dieses Angebot angenommen wird und rechne mit einem rasch zunehmenden Fahrgastaufkommen. Nun erwarte ich vom Bund, dass auch er sich zur Sachsen-Franken-Magistrale bekennt und grünes Licht für die zügige Arbeitung der anstehenden Restarbeiten gibt, z.B. an den Knoten Chemnitz und Zwickau.
Darüber hinaus fordere ich die Bundesregierung auf, die Elektrifizierung der Strecke zwischen Reichenbach und Nürnberg, wie sie im Bundesverkehrswegeplan und Bundesschienenwegeausbaugesetz festgelegt ist, nicht zu verzögern. Der Bund muss endlich einen Zeit- und Finanzierungsplan für die anstehenden Restarbeiten und die durchgehende Elektrifizierung vorlegen. Damit Reisezeiten weiter sinken und die Strecke wirtschaftlicher betrieben werden kann.“
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